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Der Mühlenweg

von der Calde zur Warme
> Streckeninfo > Calden > Meimbressen > Westuffeln > Obermeiser

Leben vom, Leben mit und Leben am Wasser:
Wasser hatte für unsere Dörfer schon immer eine herausragende Bedeutung.
Teilweise bis in die Mitte des letzten Jahrhunderts lieferten unsere Bäche auch die Energie für den Antrieb zahlreicher Mühlen, die über viele Jahrhunderte wesentlicher Bestandteil unserer Technik- und Kulturgeschichte waren, aber heute zum großen Teil verschwunden sind. Dem nachzuspüren, hat sich der Mühlenweg zur Aufgabe gemacht.


 

Wasser Nr. 1 Der Mühlenweg - von der Calde zur Warme



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Der Themenweg W1

Der Mühlenweg W1 führt von den Mühlen an der Calde über die Wasserscheide Esse/Warme bei Klein Calden ins Nebelbeeketal und weiter bis zur Mündung der Nebelbeeke in die Warme. Alle zwölf (noch bekannten) Mühlenstandorte der Großgemeinde liegen an diesem Weg.

Der Mühlenweg W1 macht insbesondere die topografischen sowie wasserwirtschaftlichen Zusammenhänge deutlich und bietet Gelegenheit, den technischen Aufwand zur Nutzung der Wasserkraft nachzuvollziehen.

Die Themenwege
Die Themenwege berühren, kreuzen oder decken sich oftmals mit weiteren Themenwegen. Diese Vernetzung ist Teil des Konzeptes. Zurzeit ist der Mühlenweg mit den Themenwegen Wasser W2 „Dorf und Wasser", Geschichte Gl „Schulwege" sowie Architektur Al „Dörfliches Fachwerk" vernetzt und lädt zu einem Abstecher auf den Eco Pfad Archäologie Calden ein.



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1.01 Untermühle

Calden, Oberweg 48
Sie wurde mit genehmigung des Landgrafen Phillip errichtet und war Eigentum der Gemeinde. Die Mühle war oberschlächtig und bezog ihr Wasser aus dem Glockenbrunnen und der Calde. 1957 wurde die Mühle stillgelegt.
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1.02 Mittelmühle

(zwischen Ober- und Untermühle, Oberweg
Sie bezog ihr Wasser von der Obermühle, nachdem es zuvor im Mühlenteich gestaut worden war. Die Mühle war von Immenhäuser Schwestern, die in einem Orden ohne Klostergelübde lebten, im Jahr 1571 an Widekint Schürmann verkauft worden. Im Dreißigjährigen Krieg wurde sie zerstört und nicht wieder aufgebaut.
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1.03 Obermühle

Calden, nordöstlicher Ortsrand, Ri. Burguffeln, Oberweg
Die Obermühle befand sich 1571 im Eigentum des Greben Hans Ulrich und wurde mit Genehmigung des Landgrafen Philipp errichtet. Sie bezog ihr Wasser aus der Calde und war oberschächtig. Die Erben des letzten Müllers verpachteten die Mühle von 1920 bis 1930 an Otto Niemeyer und Söhne. 1930 wurde die Mühle stillgelegt. Im Juni 2002 vernichtete ein Feuer das leer stehende Anwesen.
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1.04 Dorfmühle

Calden, Holländische Straße 48
1930 kaufte Otto Niemeyer nach Ablauf der Pacht der Obermühle (vgl. 1.03) die alte Hauptschule an der,,Kaldebrücke" und errichtete hier eine moderne Getreidemühle. 1957 wurde die Mühle stillgelegt. An dieser Stelle befindet sich nun ein Wohn- und Geschäftshaus.
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4.01 ehem. Obere Mühle

Mühle aus dem 17. Jahrhundert im Süden von Meimbressen. Im Jahr 1906 durch ein Feuer vernichtet und nicht wiederaufgebaut.
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4.02 Mittlere Mühle

(genannt Obere Mühle) Meimbressen, Mühle 1
Im Norden von Meimbressen stand die Mittlere Mühle aus dem 17. Jahrhundert, die noch bis Ende der 1950er-Jahre von der Müllerin Elisabeth Hauke betrieben wurde.
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4.03 Untere Mühle

[Meimbressen, Hauke-Mühle 1
Die Untere Mühle aus dem 17. Jahrhundert. Zeitgleich mit der Mittleren Mühle wurde auch ihr Betrieb von dem letzten Müller Karl Humburg eingestellt.
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5.01 Fehling-Mühle

0bermeiser, Ri. Linderfeld
Erbaut wurde sie wahrscheinlich schon vor 1572 als „Mole underm Dorf Obermeischer". Letzter Besitzer war Wilhelm Fehling von 1897 bis 1907. Ihr Mühlrad wurde von der Nebelbeeke angetrieben. Sie wurde 1907 durch die neue Bringmannsche Mühle (vgl. 5.02) in der Nähe ersetzt.
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5.02 Bringmann-Mühle

0bermeiser, Zum Sportplatz 14
Erbauungsjahr 1907 durch Wilhelm Fehling. Angetrieben wurde sie durch das Wasser der verkürzten und umgeleiteten Nebelbeeke. 1934/35 ersetzte man das oberschlächtige Mühlrad durch eine Turbine. Der Mühlenbetrieb wurde 1966 eingestellt. Heute wird die Turbine nur noch zur Stromerzeugung eingesetzt.
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5.03 Luttropp-Mühle

0bermeiser, Mühlenstraße 3
Wahrscheinlich stand ein Vorgänger dieser Mühle schon vor 1572 als Mühle oberhalb des Dorfes an dieser oder nahe dieser Stelle. Letzter Besitzer und Betreiber der Mühle war Heinrich Luttropp. Er ersetzte die beiden mittel- oder unterschlächtigen Mühlräder 1931 durch eine Turbine. Das Antriebswasser lieferte ein von der Warme abgeleiteter Mühlengraben. Der Mühlenbetrieb wurde 1968 eingestellt. Familie Werner nutzt die Turbine seit dieser Zeit nur noch zur Stromerzeugung.
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6.01 Hasenmühle

Westuffeln, Hasenmühle 3
1706 erteilte Landgraf Karl dem Müller George Christ. Haase (Namensgeber!) die Genehmigung, eine „Schlagmühle über die Nebel" in Westuffeln zu bauen. Nach dem Eichpfahlprotokoll von 1865 wurde die Wasserkraft durch zwei Wasserräder (Durchmesser3,30 m und 3,88 m) genutzt. Betrieben wurde seinerzeit ein Mahl- und ein Schlaggang. Nach dem Krieg wurden das Mühlen- und die Wirtschaftsgebäude umgebaut. An der Ableitungsstelle lag ursprünglich ein aus Erde und Strauchwerk hergestelltes Wehr. Der Betriebsobergraben ist 500 m, der Betriebsuntergraben 90 m lang. Die Mühle wurde bis 1970 betrieben.
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6.02 Dorfmühle

Westuffeln, Mühlenweg 7
1572 wurde „Meister Jörg, der Müller" aufgeführt. Antriebsenergie lieferte das Wasser derTränke, die 1974 nach Stilllegung der Mühle verfüllt wurde. DerAntrieb der Mühle erfolgte über ein oberschlächtiges Wasserrad von 3,80 m Durchmesser und 1,25 m Breite. Die nutzbare Kraft betrug etwa 3 PS.
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