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Dorf und Wasser


Leben vom, Leben mit und Leben am Wasser:

Dörfliche Siedlungen wurden dort gegründet, wo ausreichend Wasser zur Verfügung stand. Eine gesicherte Wasserversorgung war über die Jahrhunderte ein zentraler Aspekt der dörflichen Gemeinschaft und der Dorfbach oft ein Lebens-
mittelpunkt.
Den unterschiedlichen Aspekten der Wassernutzung nachzugehen, hat sich der Themenweg W2 „Dorf und Wasser" zum Inhalt gemacht.


 

Wasser Nr. 2 Dorf und Wasser - Brunnen, Tränke, Wasserwerk



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Der Themenweg W2

Der Themenweg W2 führt durch die Ortslagen und die einzelnen Gemarkungen. Er folgt den geschichtlichen Spuren der Wassernutzung und zeigt daneben aktuelle - oftmals unbeachtete - Ansätze im Umgang mit diesem kostbaren Gut.

Der Themenweg W2 macht die Vielschichtigkeit des Themas Wasser bewusst: vom Dorfbrunnen bis zur Mineralwasserfabrik, von der Flachsröste bis zum Retensionsbodenfilter, vom Hochwasserschutz bis zum Freizeitvergnügen.

Die Themenwege
Die Themenwege berühren, kreuzen oder decken sich oftmals mit weiteren Themenwegen. Diese Vernetzung ist Teil des Konzeptes. Zurzeit ist der Themenweg Wasser W2 "Dorf und Wasser" mit den Themenwegen Wasser W1 "Mühlenweg", Geschichte G1 "Schulwege" sowie Architektur A1 "Dörfliches Fachwerk" vernetzt.



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5.10 Nebelbeeke-Verlauf

Die Nebelbeeke mündete in der Geschichte an drei unterschiedlichen Stellen in die Warme. Ihr Lauf verlief ursprünglich durch die Wiese des ehemaligen Meierhofes. Für den Betrieb der verschiedenen Mühlen (vgl. Mühlenweg W1) wurde er mehrmals verlegt.
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5.11 Warme-Pegel

1994 wurde ein Pegelhäuschen in Obermeiser gebaut, das die Aufgabe hat, den Pegelstand der Warme alle 15 Minuten automatisch der Unteren Wasserbehörde des Landkreises Kassel zu melden. Diese Information dient dem Hochwasserschutz, aber auch der Schifffahrt auf der Weser.
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5.12 Schieber

Führt der Hochbehälter von Obermeiser (vgl. 5.07) nicht genügend Wasservorrat, wird mit dem Schieber für Wasserzulauf aus Westuffeln gesorgt.
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6.13 Retensionsbodenfilter

Abwasserbehandlung heute: In der Landschaft kaum zu erkennen ist das Regenüberlaufbecken mit 450 m3 und die mit Schilf bewachsene Bodenfilteranlage mit 1850 m3. Die Anlage wurde 2004 eingeweiht.



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6.15 Erpebrücke und Flachsröste

Die seit dem Spätmittelalter belegte Brücke ermöglichte den Lohbeeke- bzw. Erpe-Übergang der Holländischen Straße, die als Poststraße zu den großen Landhandelswegen in Europa zählte. Die Fläche oberhalb der Brücke wurde nach der Ernte zum Einweichen des Flachses (Flachsröste) genutzt (s.a. 2.44).



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6.14 Mineralbrunnen am Friedenshügel

Der Trinkpavillon am 1871/72 angelegten Friedenshügel lädt zum Probieren der Westuffeler Mineralwässer ein. Jährlich werden vom Mineralbrunnen etwa
45 Millionen Flaschen in verschiedenen Größen abgefüllt.



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6.18 Tränke / Insel

Der als Mühlengraben durch das Dorf geführtle Wasserlauf (Vergl. Mühlenweg Wl) diente auch als Viehtränke, führte aber immer wieder zu heftigen Hochwassem. So wurde die Tränke 1974 verfüllt.



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6.06 Schafskump

Der Schafskump bezeichnet eine Furt der Nebelbeeke, an der der Bach auch heute Fuß oder mit Fahrzeugen durchquert werden kann. Früher wurden hier die Schafe vor der Schur gewaschen. Darüber hinaus konnten hier die Jute oder Leinensäcke nach der Erntezeit gereinigt werden.



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6.17 Wasserhäusschen am Hagen

Bis 1970 wurde die Hauptwasserversorgung Westuffelns durch das sogenannte Wasserhäuschen gesichert. Heute noch wird es für das Kinderzeltlager und den Waschplatz genutzt.



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5.07 Hochbehälter

1912 wurde die Wasserversorgung Obermeisers von Brunnen- auf Leitungswasser umgestellt. Hierfür musste ein Hochbehälter gebaut werden
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5.08 Brunnen

Zur Erinnerung an die frühere wasserversorgung wurde 1999 ein alter Brunnen vor der Luttroppmühle (vgl. Mühlenweg W1) neu gefasst.
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3.03/3.04 Kneippsche Anlage/Altes Wasserhäuschen

Die Kneippsche Anlage wurde 1979 eingeweiht. Sie dient der Erholung und Gesundheitsvorsorge durch das Wassertreten in quellkaltem Wasser. Die Anlage wird aus dem Überlauf des stillgelegten Wasserhäuschens von 1911 gespeist, das bis 1978 die Wasserversorgung in Fürstenwald sicherstellte.



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3.05 Nebelbeekenquelle

Die Nebelbeeke entspringt eigentlich unterhalb des Naturparkzentrums Habichtswald und war verrohrt. Durch die Offenlegung (2008) ist sie am Postenberg in Fürstenwald wieder sichtbar. Der Bach fließt an Fürstenwald vorbei durch Ehrsten, Meimbressen, Westuffeln und Obermeiser, wo er in den Diemel-Zufluss Warme mündet.



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2.41 Ausgleichsfläche Bruch

Einhundert Jahre nachdem das große Sumpfgebiet drainiert und dadurch ackerbaulich nutzbar wurde, erfolgte 2010 der Rückbau der Drainage. Ein bedeutender Teil der 72 ha großen Ausgleichsfläche des Flughafenneubaus kann so wieder vernässen und sich zu einem selten gewordenen Biotop (zurück-) entwickeln.



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2.14/2.17 Tränke und Pferdeschwemme

Als alles Brauchwasser noch mühevoll aus den nur vier öffentlichen Brunnen geholt werden musste, wurde das Großvieh zweimal am Tag zur Tränke geführt. 1912 wurde das ausufernde Bachbett mit einem Graben neu verlegt und der Überweg verrohrt. Unweit hiervon entstand 1913 eine Wasch- und Bademöglichkeit für die mehr als 80 Pferde in Ehrsten. 1970 wurde dieser Hohlgraben am Holzweg verfüllt.



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2.44 Flachsröste

Eine flutbare Wiesenmulde am Heimbach (mittlerweile verfüllt) diente dem Dorf als Flachsrotte (= Röste). Im Wasser wurde der geerntete Flachs
fermentiert. Dieser Rottprozess sorgte für das Lösen der Fasern vom holzigen Stängel (s. a. 6.15).



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2.15/2.04 Wasserwerk und Frankenteich

Das 1927 errichtete Wasserwerk unterhalb der Frankenteichquelle versorgte Ehrsten und Meimbressen erstmals über eine Wasserleitung mit Trinkwasser und hielt Löschwasser für den Brandfall vor. Der Frankenteich, der auch als herrschaftlicher Fischteich diente, ist heute Amphibienschutzgebiet.



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4.19 Schwimmbad

Ein kleiner vom Ohrbecksgraben gespeister Teich (heute Fischteich) war beliebte „Badeanstalt" der Meimbresser Dorfjugend.



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4.17 Einmündung Ohrbeck

Eine Brücke markiert den bis 1963 unregulierten Zusammenfluss von Nebelbeeke und Ohrbeck.



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4.24 Fischteich

Die ehemalige Hute des Meimbresser Schweinehirten ist seit 1973 als Teichanlage des Angelsportvereins Meimbressen eine Oase der Ruhe.



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4.14 Mühlengraben/Furt Meierhof

Oberhalb einer furt zweigte der 600 m lange Mühlgraben zur Mittleren mühle (vgl. W1) ab.



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4.16 Alte Brücke

Die massive Brücke über die Nebelbeeke wurde 1909 errichtet und 2011 aufwändig restauriert.



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4.15 Nebelbeekenfurt

An der heute betonierten Überfahrt durchquerten bis 1963 die Fahrzeuge die offen fließende Nebelbeeke durch eine Furt. Fußgänger nutzten eine kleine Brücke.



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2.29 Bleiche

Hinter dem Dorf am sogenannten Paradieswasser befand sich der dörfliche Bleichplatz. Auf der Wiesenfläche wurde das Leinen zum Bleichen ausgebreitet.



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